Finanzierung

Im Geschäftsjahr 2010 haben wir vornehmlich durch die gute Ergebnisentwicklung und ein konsequentes Management des Nettoumlaufvermögens einen hohen operativen Cashflow von 1.911 Mio € erreicht. Die Cashflow-Rate beträgt hervorragende 12,0 %. Aus heutiger Sicht gehen wir davon aus, dass wir im Geschäftsjahr 2011 eine Cashflow-Rate in der Größenordnung einer hohen einstelligen Prozentrate vom Umsatz werden erzielen können.

Als eine zentrale finanzwirtschaftliche Zielgröße für den Fresenius-Konzern verwenden wir die Kennzahl Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA (Verschuldungsgrad). Dieser Wert war nach der Akquisition von APP Pharmaceuticals im Jahr 2008 auf 3,6 angestiegen, konnte aber bereits im Jahr 2009 wieder deutlich verbessert werden auf einen Wert von 3,0. Die positive Entwicklung setzte sich im Jahr 2010 mit 2,6 weiter fort. Damit bewegt sich diese Kennzahl in der von uns anvisierten Bandbreite von 2,5 bis 3,0. Auch für das Jahr 2011 erwarten wir, dass unser Verschuldungsgrad in dieser Bandbreite liegen wird. Dies soll primär durch Ergebnissteigerungen bzw. eine weiterhin positive Cashflow-Entwicklung erreicht werden.

Insgesamt verfügen wir über einen angemessenen Finanzierungsspielraum mit freien Kreditlinien aus syndizierten oder bilateral mit Banken vereinbarten Krediten. Das Commercial-Paper-Programm der Fresenius SE & Co. KGaA in Höhe von 250 Mio € war am Bilanzstichtag nicht genutzt. Informationen hierzu finden Sie hier.

Im Jahr 2011 besteht nur ein begrenzter Refinanzierungsbedarf, der sich im Wesentlichen aus der Fälligkeit der genussscheinähnlichen Wertpapiere (Trust Preferred Securities) der Fresenius Medical Care in Höhe von 300 Mio € und 225 Mio US$ ergibt.

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