Ergebnisstruktur

Weiterhin ausgezeichnete Wachstumsraten konnten wir im Berichtsjahr beim Ergebnis erzielen: Das Konzernergebnis1 stieg um 28 % auf 660 Mio €. Währungsumrechnungseffekte wirkten sich deutlich positiv aus, sodass das währungsbereinigte Wachstum 23 % betrug. Das Ergebnis je Stammaktie1 erhöhte sich auf 4,08 €, das Ergebnis je Vorzugsaktie1 auf 4,08 € (2009: Stammaktie 3,18 €, Vorzugsaktie 3,19 €). Dies entspricht einem Plus von jeweils 28 %, währungsbereinigt von jeweils 23 %. Inklusive der Sondereinflüsse betrug das Konzernergebnis2 622 Mio €, das Ergebnis je Stammaktie 3,85 € und das Ergebnis je Vorzugsaktie 3,85 €. Die Inflationsentwicklung hatte während des Berichtszeitraums keine signifikanten Auswirkungen auf unsere Ertragslage.

Der Konzern-EBITDA stieg währungsbereinigt um 12 % und zu Ist-Kursen um 17 % auf 3.057 Mio € (2009: 2.616 Mio €). Der Konzern-EBIT erhöhte sich währungsbereinigt um 13 % und zu Ist-Kursen um 18 % auf 2.418 Mio € (2009: 2.054 Mio €).

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG (KURZFASSUNG)


in Mio € 2010 2009 Veränderung Veränderung währungs-
bereinigt
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt, bereinigt um die Sondereinflüsse aus den Marktwertveränderungen der Pflichtumtauschanleihe (MEB) und des Besserungsscheins (CVR) im Zusammenhang mit der Akquisition von APP Pharmaceuticals. Diese sind nicht liquiditätswirksam.
2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
Umsatz 15.972 14.164 13 % 8 %
Umsatzkosten - 10.646 - 9.528 - 12 % - 7 %
Bruttoergebnis vom Umsatz 5.326 4.636 15 % 10 %
Betriebliche Aufwendungen - 2.908 - 2.582 - 13 % - 8 %
EBIT (Operatives Ergebnis) 2.418 2.054 18 % 13 %
Zinsergebnis - 566 - 580 2 % 6 %
Sonstiges Finanzergebnis - 66 - 31 - 113 % - 116 %
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 581 - 452 - 29 % - 23 %
Auf andere Gesellschafter entfallender Gewinn - 583 - 497 - 17 % - 12 %
Konzernergebnis1 660 514 28 % 23 %
Konzernergebnis2 622 494 26 % 21 %
Ergebnis je Stammaktie in €1 4,08 3,18 28 % 23 %
Ergebnis je Stammaktie in €2 3,85 3,06 26 % 21 %
Ergebnis je Vorzugsaktie in €1 4,08 3,19 28 % 23 %
Ergebnis je Vorzugsaktie in €2 3,85 3,07 25 % 20 %
EBITDA 3.057 2.616 17 % 12 %
Abschreibungen 639 562 14 % 9 %

in Mio € 2010 2009 Veränderung Veränderung währungs-
bereinigt
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt, bereinigt um die Sondereinflüsse aus den Marktwertveränderungen der Pflichtumtauschanleihe (MEB) und des Besserungsscheins (CVR) im Zusammenhang mit der Akquisition von APP Pharmaceuticals. Diese sind nicht liquiditätswirksam.
2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
Umsatz 15.972 14.164 13 % 8 %
Umsatzkosten - 10.646 - 9.528 - 12 % - 7 %
Bruttoergebnis vom Umsatz 5.326 4.636 15 % 10 %
Betriebliche Aufwendungen - 2.908 - 2.582 - 13 % - 8 %
EBIT (Operatives Ergebnis) 2.418 2.054 18 % 13 %
Zinsergebnis - 566 - 580 2 % 6 %
Sonstiges Finanzergebnis - 66 - 31 - 113 % - 116 %
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 581 - 452 - 29 % - 23 %
Auf andere Gesellschafter entfallender Gewinn - 583 - 497 - 17 % - 12 %
Konzernergebnis1 660 514 28 % 23 %
Konzernergebnis2 622 494 26 % 21 %
Ergebnis je Stammaktie in €1 4,08 3,18 28 % 23 %
Ergebnis je Stammaktie in €2 3,85 3,06 26 % 21 %
Ergebnis je Vorzugsaktie in €1 4,08 3,19 28 % 23 %
Ergebnis je Vorzugsaktie in €2 3,85 3,07 25 % 20 %
EBITDA 3.057 2.616 17 % 12 %
Abschreibungen 639 562 14 % 9 %

Der EBIT der einzelnen Unternehmensbereiche entwickelte sich wie folgt:

  • Der EBIT der Fresenius Medical Care stieg um 15 % auf 1.451 Mio € (2009: 1.259 Mio €). Die EBIT-Marge stieg auf 16,0 % (2009: 15,6 %). Die Erhöhung ist weitgehend eine Folge gestiegener Erstattungssätze, der vorteilhaften Entwicklung der Kosten für Arzneimittel und Größenvorteilen. Gegenläufig wirkten sich Aufwendungen aus der Abwertung des venezolanischen Bolivars sowie niedrigere Gewinnspannen bei neu erworbenen Dialysekliniken in Europa und in der Region Asien-Pazifik aus.
  • Fresenius Kabi steigerte den EBIT um 21 % auf 737 Mio € (2009: 607 Mio €). Der ausgezeichnete EBIT-Zuwachs resultierte nicht nur aus einer guten Geschäftsentwicklung in allen Regionen, sondern hauptsächlich aus der ausgezeichneten Entwicklung in Nordamerika. Dort wirkten sich Produkteinführungen und eine höhere Nachfrage aufgrund von Lieferengpässen bei Wettbewerbern positiv aus. Die EBIT-Marge betrug 20,1 % (2009: 19,7 %). Im EBIT enthalten sind 20 Mio € für Investitionen in fortgesetzte Effizienzsteigerungen außerhalb Nordamerikas. Bereinigt um diesen Betrag betrug die EBIT-Marge 20,6 %.
  • Eine ausgezeichnete EBIT-Entwicklung erreichte auch Fresenius Helios. Der Unternehmensbereich schloss das Geschäftsjahr 2010 mit einem EBIT von 235 Mio € ab (2009: 205 Mio €) dank der sehr guten Entwicklung in den etablierten Kliniken und der weiteren Entwicklung der Klinken im Sanierungsplan. Dies sind die Kliniken, die noch weniger als fünf Jahre zum Klinikportfolio von Fresenius Helios gehören. Der EBIT-Anstieg betrug 15 %. Die EBIT-Marge erhöhte sich auf 9,3 % (2009: 8,5 %).
  • Der EBIT der Fresenius Vamed stieg um sehr gute 14 % auf 41 Mio € (2009: 36 Mio €). Die EBIT-Marge betrug wie im Vorjahr 5,8 %.
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