Bericht des Aufsichtsrats

Foto Vorsitzender

Im Geschäftsjahr 2010 wurden wichtige strukturelle Schritte eingeleitet – der Rechtsformwechsel der Gesellschaft in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) und damit verbunden die Umwandlung der Vorzugsaktien in Stammaktien. Das Berichtsjahr hat die Gesellschaft noch in der Rechtsform einer SE (Societas Europaea) abgeschlossen.

Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz und Satzung übertragenen Aufgaben wahrgenommen. Er hat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und die Geschäftsführung überwacht. In alle Entscheidungen, die für die Gesellschaft oder für den Konzern von wesentlicher Bedeutung sind, war er unmittelbar eingebunden.

Zusammenwirken von Vorstand und Aufsichtsrat

Im Rahmen seiner Überwachungs- und Beratungstätigkeit ließ sich der Aufsichtsrat vom Vorstand regelmäßig, zeitnah und umfassend sowohl schriftlich als auch mündlich berichten, und zwar über den Geschäftsverlauf, die wirtschaftliche und finanzielle Lage sowie die Rentabilität der Gesellschaft und des Konzerns, die Strategie und Planung des Unternehmens, die Risikosituation, das Risikomanagement und die Compliance sowie über wichtige Geschäftsvorfälle.

Der Aufsichtsrat der Fresenius SE trat im Geschäftsjahr 2010 zu vier ordentlichen Sitzungen im März, Mai, Oktober und Dezember zusammen sowie zu einer außerordentlichen Sitzung am 30. März. Gegenstand der außerordentlichen Sitzung des Aufsichtsrats war insbesondere die Beschlussfassung über den Rechtsformwechsel der Gesellschaft in eine SE & Co. KGaA und über die grenzüberschreitende Verschmelzung mit der Calea Nederland N.V. Vor allen Aufsichtsratssitzungen hatte der Vorstand ausführliche Berichte und umfassende Beschlussvorlagen an die Mitglieder des Aufsichtsrats versandt. In jeder der Sitzungen hat der Aufsichtsrat auf der Grundlage der Berichterstattungen des Vorstands die Geschäftsentwicklung und für das Unternehmen bedeutsame Entscheidungen eingehend erörtert.

Alle Angelegenheiten, die der Zustimmung des Aufsichtsrats bedurften, wurden dem Aufsichtsrat rechtzeitig zur Beschlussfassung vorgelegt. Er erteilte in allen Fällen nach der Prüfung der jeweiligen Beschlussvorlagen sowie nach ausführlicher Beratung mit dem Vorstand seine Zustimmung.

Über wichtige Geschäftsvorfälle wurde der Aufsichtsrat auch zwischen den Sitzungen unterrichtet. In dringenden Fällen nahm er Beschlussfassungen im schriftlichen Verfahren vor. Ferner setzte der Vorstandsvorsitzende den Aufsichtsratsvorsitzenden in Einzelgesprächen regelmäßig über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage und anstehende Entscheidungen in Kenntnis.

Mit einer Ausnahme hat jedes Mitglied des Aufsichtsrats an wenigstens der Hälfte der Aufsichtsratssitzungen im Geschäftsjahr 2010 teilgenommen. Herr Dr. Rupprecht hat an drei Sitzungen des Aufsichtsrats nicht teilnehmen können. An den Beschlussfassungen dieser Sitzungen hat er jedoch durch Übermittlung schriftlicher Stimmabgaben teilgenommen.

Schwerpunkte der Aufsichtsratsarbeit

Im Jahr 2010 war einer der Schwerpunkte, mit dem sich der Aufsichtsrat befasst hat, die Änderung der Rechtsform der Gesellschaft in eine KGaA und die damit verbundene Umwandlung der Vorzugsaktien in Stammaktien. Der Aufsichtsrat hat die einzelnen Aspekte dieser Transaktion, die vor allem die Aktienstruktur vereinfachen, die Handelsliquidität der Aktie erhöhen und den Zugang zum Eigenkapitalmarkt verbessern soll, mit dem Vorstand ausführlich erörtert. Der Aufsichtsrat hat die Auswirkungen auf die Gesellschaft und die Aktionäre abgewogen. Er ist zu der Überzeugung gekommen, dass in der gewählten Rechtsform die Interessen der Gesellschaft und ihrer Aktionäre am besten und mit einer langfristigen Perspektive gewahrt werden können. Er hat die gesamte Transaktion bis zu ihrem Abschluss begleitet und sämtliche Schritte gebilligt.

Weitere Schwerpunkte der Überwachungs- und Beratungstätigkeit des Aufsichtsrats waren das operative Geschäft sowie Investitionen und Akquisitionen der Unternehmensbereiche. Ferner hat er alle weiteren für das Unternehmen bedeutenden Geschäftsvorgänge ausführlich beraten und mit dem Vorstand besprochen. Das Budget 2011 und die mittelfristige Planung des Fresenius-Konzerns wurden geprüft und nach Besprechung mit dem Vorstand genehmigt. Der Aufsichtsrat informierte sich außerdem sowohl im Prüfungsausschuss als auch im Plenum regelmäßig über die Risikolage und das Risikomanagement des Konzerns sowie über die Compliance.

Corporate Governance

Der Aufsichtsrat und der Vorstand haben gemeinsam am 12. März 2010 die Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG abgegeben und am 1. April 2010 aktualisiert.

Vorstand und Aufsichtsrat der Fresenius SE sind dem Unternehmensinteresse verpflichtet. Sie verfolgen bei der Ausübung ihrer Tätigkeit weder persönliche Interessen, noch gewähren sie anderen Personen ungerechtfertigte Vorteile. Nebentätigkeiten oder Geschäfte der Organe mit dem Unternehmen sind dem Aufsichtsrat unverzüglich offenzulegen und bedürfen dessen Genehmigung.

Herr Müller ist Aufsichtsratsmitglied unserer Gesellschaft und Aufsichtsratsvorsitzender der Commerzbank AG, mit der der Fresenius-Konzern Geschäftsbeziehungen zu marktüblichen Konditionen unterhält. Das Aufsichtsratsmitglied Herr Dr. Rupprecht war bis zum 31. Dezember 2010 Mitglied des Vorstands der Allianz SE und bis zum 30. Juni 2010 Vorstandsvorsitzender sowie vom 1. Juli bis zum 31. Dezember Vorsitzender des Aufsichtsrats der Allianz Deutschland AG. Herr Dr. De Meo, Vorstandsmitglied der Fresenius Management SE (vormals Vorstandsmitglied der Fresenius SE), ist Aufsichtsratsmitglied der Allianz Private Krankenversicherungs-AG. Die vom Fresenius-Konzern an die Allianz gezahlten Versicherungsprämien betrugen 3 Mio € im Berichtsjahr (2009: 7 Mio €). Sie erfolgten zu marktüblichen Konditionen und in der marktüblichen Höhe.

Es bestehen keine unmittelbaren Beratungs- oder sonstigen Dienstleistungsbeziehungen zwischen der Gesellschaft und einem Aufsichtsratsmitglied. Im Geschäftsjahr 2010 bestanden jedoch Beratungsverträge mit einer Rechtsanwaltssozietät und einer Unternehmensberatung, denen jeweils ein Aufsichtsratsmitglied als Partner bzw. Gesellschafter angehört: Fresenius wurde durch die international agierende Rechtsanwaltssozietät Noerr LLP beraten. Herr Dr. Schenk, der bis zum 28. Januar 2011 Aufsichtsratsmitglied der Fresenius SE war, ist zugleich Partner dieser Sozietät. Der Fresenius-Konzern hat der Anwaltssozietät 1 Mio € für erbrachte Dienstleistungen im Jahr 2010 gezahlt (2009: 1 Mio €). Dies entspricht 1,5 % der Rechtsberatungsaufwendungen des Fresenius-Konzerns im Jahr 2010 (2009: 1,6 %). Ferner wurde Fresenius von der Unternehmensberatung Roland Berger Strategy Consultants beraten. Herr Prof. Dr. h. c. Berger ist Aufsichtsratsmitglied unserer Gesellschaft und zugleich Gesellschafter der Roland Berger Strategy Consultants. Bis zum 1. August 2010 war er auch deren Aufsichtsratsvorsitzender. Der Fresenius-Konzern hat dieser Gesellschaft 0,2 Mio € für erbrachte Dienstleistungen im Jahr 2010 gezahlt. Im Jahr 2009 wurden keine Dienstleistungen erbracht und keine Honorare gezahlt.

Der Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats und der Aufsichtsrat der Fresenius SE haben sich mit den beiden vorgenannten Mandatierungen eingehend beschäftigt. Der Aufsichtsrat hat diesen Mandatierungen jeweils bei Stimmenthaltung von Herrn Dr. Schenk bzw. Herrn Prof. Dr. h. c. Berger zugestimmt.

In der ordentlichen Hauptversammlung 2010 wurden die Anteilseignervertreter gewählt, die dem Aufsichtsrat seit dem Wirksamwerden des Rechtsformwechsels am 28. Januar 2011 angehören. Entgegen dem sonst üblichen Verfahren hatte der Nominierungsausschuss in diesem Zusammenhang vorsorglich darauf verzichtet, dem Aufsichtsrat der Fresenius SE Kandidaten für dessen Wahlvorschläge an die ordentliche Hauptversammlung 2010 vorzuschlagen. Die Wahlvorschläge an die Hauptversammlung stammen also unmittelbar vom Gesamtaufsichtsrat. Hintergrund ist, dass dem dreiköpfigen Nominierungsausschuss die Herren Dr. Dieter Schenk und Dr. Karl Schneider angehörten. Diese sind auch Mitglieder des Verwaltungsrats der Else Kröner-Fresenius-Stiftung und Testamentsvollstrecker über den Nachlass von Frau Else Kröner. Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung ist alleinige Aktionärin der persönlich haftenden Gesellschafterin der Fresenius SE & Co. KGaA. Um einen Einfluss auf die Besetzung des Aufsichtsrats der KGaA zu vermeiden, ist sie kraft Gesetzes gehindert, an der Wahl des Aufsichtsrats der KGaA teilzunehmen. Diesem gesetzlichen Anliegen trug der Aufsichtsrat Rechnung, indem er ausnahmsweise von einer Befassung seines Nominierungsausschusses absah. An der Beschlussfassung des Aufsichtsratsplenums über die Wahlvorschläge an die Hauptversammlung haben die Herren Dr. Schenk und Dr. Schneider allerdings teilgenommen. Die Wahlen zum Aufsichtsrat der KGaA standen in engem Sachzusammenhang mit dem Rechtsformwechsel in die KGaA und der mit ihm verbundenen Umwandlung der Vorzugsaktien in Stammaktien. Daher hat der Aufsichtsrat diese Vorgänge und die notwendigen Beschluss- und Wahlvorschläge an die Hauptversammlung auch zusammenhängend beraten und entschieden. Angesichts der besonderen Bedeutung dieser Maßnahmen wäre es nach Überzeugung des Aufsichtsrats nicht sachgerecht gewesen, wenn die Herren Dr. Schenk und Dr. Schneider an den Beratungen und Beschlussfassungen des Aufsichtsratsplenums nicht teilgenommen hätten.

Weitergehende Erläuterungen zur Corporate Governance bei Fresenius sind der Erklärung zur Unternehmensführung und dem Corporate-Governance-Bericht zu entnehmen. Die Angaben zu den nahe stehenden Personen hat Fresenius in den Quartalsberichten sowie im Geschäftsbericht öffentlich gemacht.

Arbeit der Ausschüsse

Der Personalausschuss des Aufsichtsrats der Fresenius SE, der zuständig war für die Unterbreitung von Vorschlägen für das Vergütungssystem für den Vorstand der Fresenius SE und für die Vergütung der einzelnen Vorstandsmitglieder sowie für die Beschlussfassung über die nicht vergütungsrelevanten Bedingungen der Verträge mit den Vorstandsmitgliedern, traf sich im Berichtsjahr zu zwei Sitzungen und hielt eine Telefonkonferenz ab. Der Personalausschuss hat u. a. die Umsetzung des Gesetzes zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG) vorbereitet, darunter die Anpassung des Vergütungssystems des Vorstands an die Anforderungen des VorstAG. Ferner hat er sich mit einer Vereinbarung eines Selbstbehalts für Vorstand und Aufsichtsrat im Rahmen der D & O-Versicherung befasst.

Der Prüfungsausschuss trat im Berichtsjahr zu drei Sitzungen zusammen und hielt darüber hinaus vier Telefonkonferenzen ab. Im Blickpunkt seiner Überwachungstätigkeit standen dabei die Vorprüfung des Jahresabschlusses und der Konzernabschlüsse für das Geschäftsjahr 2009 sowie die Erörterung der Prüfungsberichte und der Prüfungsschwerpunkte mit dem Wirtschaftsprüfer. Außerdem hat sich der Prüfungsausschuss mit der Empfehlung an den Aufsichtsrat für den Vorschlag zur Wahl des Abschlussprüfers für den Jahresabschluss und die Konzernabschlüsse für das Geschäftsjahr 2010 befasst. Der Vorschlag des Aufsichtsrats an die ordentliche Hauptversammlung 2010, die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, zu wählen, ging auf eine entsprechende Empfehlung des Prüfungsausschusses zurück. Schließlich beschäftigte sich der Prüfungsausschuss eingehend mit den Quartalsberichten des Jahres 2010, der Kontrollrechnung zur Entwicklung der Unternehmenskäufe sowie der Überprüfung des Risikomanagementsystems, des internen Kontrollsystems und des internen Revisionssystems.

Der Nominierungsausschuss hielt im Berichtsjahr zwei Telefonkonferenzen ab.

Über die Arbeit der Ausschüsse haben die Ausschussvorsitzenden dem Aufsichtsrat regelmäßig in den jeweils folgenden Sitzungen berichtet.

Einen Vermittlungsausschuss gibt es nicht, da das Mitbestimmungsgesetz, das einen solchen Ausschuss vorsieht, für die Gesellschaft in der Rechtsform der Societas Europaea nicht galt.

Weitere Informationen zu den Ausschüssen, zu deren Zusammensetzung und zu deren Arbeitsweise finden Sie in der Erklärung zur Unternehmensführung und im Corporate-Governance-Bericht sowie hier.

Personalien – Besetzung von Vorstand und Aufsichtsrat

Im Geschäftsjahr 2010 fanden keine Veränderungen in der Besetzung von Vorstand und Aufsichtsrat der Fresenius SE statt.

Am 28. Januar 2011 wurden der Rechtsformwechsel und die grenzüberschreitende Verschmelzung wirksam. Dadurch endete die Amtszeit der bisherigen Aufsichtsratsmitglieder, sodass der Aufsichtsrat neu zu besetzen war. Ein hierzu durchgeführtes Statusverfahren hat ergeben, dass sich der Aufsichtsrat der Fresenius SE & Co. KGaA nach den Vorschriften des Gesetzes über die Mitbestimmung der Arbeitnehmer bei einer grenzüberschreitenden Verschmelzung (MgVG) wie bisher paritätisch aus je sechs Anteilseigner- und Arbeitnehmervertretern zusammensetzt.

In Vorbereitung auf das Wirksamwerden des Rechtsformwechsels der Fresenius SE in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) hatte die Hauptversammlung bereits die Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat der Fresenius SE & Co. KGaA gewählt. Dabei handelt es sich um die Herren Dr. Gerd Krick, Prof. Dr. h. c. Roland Berger, Klaus-Peter Müller und Dr. Gerhard Rupprecht, die alle bereits Aufsichtsratsmitglieder der Fresenius SE waren. Zusätzlich wurden die Herren Prof. Dr. D. Michael Albrecht und Gerhard Roggemann gewählt. Die Herren Dr. Dieter Schenk und Dr. Karl Schneider, die bislang Aufsichtsratsmitglieder der Fresenius SE waren, gehören dem Aufsichtsrat der Fresenius SE & Co. KGaA nicht an, sondern ausschließlich dem Aufsichtsrat der Fresenius Management SE. Der Aufsichtsrat dankt Herrn Dr. Schenk und Herrn Dr. Schneider für ihre über ein Jahrzehnt dauernde, langjährige wertvolle Mitarbeit im Aufsichtsrat der Fresenius AG, der Fresenius SE und in den Ausschüssen sowie für ihren Einsatz zum Wohle des Unternehmens, seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die sechs Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat wurden mit Beschluss des Amtsgerichts Bad Homburg v. d. H. vom 31. Januar 2011 zunächst gerichtlich bestellt. Dabei handelt es sich um die Herren Dario Ilossi, Konrad Kölbl, Wilhelm Sachs, Stefan Schubert, Rainer Stein und Niko Stumpfögger. Alle Herren gehörten bereits dem Aufsichtsrat der Fresenius SE an.

Durch den Rechtsformwechsel der Gesellschaft in eine KGaA endeten auch die Mandate der Vorstandsmitglieder der Fresenius SE. Die Fresenius SE & Co. KGaA selbst hat keinen Vorstand. Die Geschäftsführung der Gesellschaft wird vielmehr von der persönlich haftenden Gesellschafterin, der Fresenius Management SE, wahrgenommen. Der Vorstand der Fresenius Management SE ist in seiner personellen Zusammensetzung identisch mit dem bisherigen Vorstand der Fresenius SE.

Jahres- und Konzernabschluss

Die Buchführung, der nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB aufgestellte Jahresabschluss und der Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2010 wurden geprüft von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin. Dies erfolgte gemäß Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung der Fresenius SE vom 12. Mai 2010 und dem anschließenden Auftrag durch den Aufsichtsrat. Jahresabschluss und Lagebericht sind mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers versehen. Gleiches gilt für die Konzernabschlüsse der Gesellschaft, die nach IFRS sowie auf freiwilliger Basis nach US-GAAP aufgestellt wurden.

Jahresabschluss, Konzernabschlüsse, die Lageberichte sowie die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers lagen jedem Aufsichtsratsmitglied der Gesellschaft rechtzeitig vor. In ihren Sitzungen am 10. und 11. März 2011 erörterten zunächst der Prüfungsausschuss und sodann der Aufsichtsrat alle Unterlagen eingehend.

Der Abschlussprüfer berichtete jeweils in beiden Sitzungen über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfungen. Schwächen des Risikomanagementsystems und des internen Kontrollsystems, bezogen auf den Rechnungslegungsprozess, hat der Abschlussprüfer nicht festgestellt. Der Abschlussprüfer nahm an allen Sitzungen des Aufsichtsrats und des Prüfungsausschusses teil.

Von den Prüfungsergebnissen des Abschlussprüfers nahmen der Prüfungsausschuss und der Aufsichtsrat zustimmend Kenntnis. Auch nach dem abschließenden Ergebnis der eigenen Prüfung hatte der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen den Jahresabschluss und den Lagebericht der Gesellschaft sowie gegen die Konzernabschlüsse und die Konzern-Lageberichte. Der Aufsichtsrat billigte in seiner Sitzung am 11. März 2011 die von der persönlich haftenden Gesellschafterin vorgelegten Abschlüsse und Lageberichte und die darin enthaltenen Aussagen zur weiteren Unternehmensentwicklung.

Dem Vorschlag der persönlich haftenden Gesellschafterin über die Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2010 schließt sich der Aufsichtsrat an.

Der Aufsichtsrat dankt den Mitgliedern des Vorstands der persönlich haftenden Gesellschafterin und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre herausragenden Leistungen in einem nach wie vor wirtschaftlich schwierigen Umfeld.

Bad Homburg v. d. H., 11. März 2011

Der Aufsichtsrat

Dr. Gerd Krick
Vorsitzender

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